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Danke-Fest im Haus Jedlersdorf

Ein Danke für die tatkräftige Unterstützung, ein Danke für das schöne Miteinander und ein Danke für unterhaltsame Stunden.

Während der Zeit im Haus Döbling werden seitens der KWP-Flüchtlingshilfe laufend Integrationsmaßnahmen organisiert. Die AsylwerberInnen besuchen Deutschkurse, Kinder und Jugendliche gehen in die Schule bzw. den Kindergarten.

Des Weiteren ist es psychologisch, ethisch und volkswirtschaftlich erstrebenswert, diesen Menschen sinnstiftende Betätigungen zu ermöglichen. Während der Dauer des Asylverfahrens werden Möglichkeiten entwickelt, AsylwerberInnen in das Leben des Hauses zu integrieren. AsylwerberInnen begleiten BewohnerInnen bei Rollstuhlausflügen, helfen in der Haus.Wirtschaft mit, bei der Gartenpflege, in der Waschküche.

Ehrenamtliche Unterstützung im Haus Jedlersdorf

Die AsylwerberInnen sind nicht nur im Haus Döbling tätig, sondern auch in anderen Häusern. Im Haus Jedlersdorf beispielsweise haben die Flüchtlinge seit Anfang des Jahres das Team der Haus.Wirtschaft ehrenamtlich unterstützt. „Wir haben Wohnungen weiß gemalt. Im Garten haben wir Unkraut gezupft. Und Laub aufgesammelt. Oft haben uns Bewohner angeredet. Alle waren sehr nett und höflich. Es hat sehr Spaß gemacht.“, erzählt Yahia Hamid. Er wohnt mit seiner Familie seit etwas über einem Jahr im Haus Döbling.

Leiter der Haustechnik Andreas Hiebner hat sich während des Jahres um die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus dem Irak gekümmert. „Yahia und die anderen Ehrenamtlichen haben uns wirklich toll unterstützt. Das Jahr über sind sie uns richtig ans Herz gewachsen und ein fester Bestandteil des Teams geworden.“

https://www.youtube.com/watch?v=FE9EfGHnmWI

Donnerstag, 30. November 2017

Und weil es für alle Seiten, MitarbeiterInnen des Hauses, BewohnerInnen und Asylwerber ein schönes Erlebnis war, gab es im November ein großes Danke-Fest im Haus Jedlersdorf. Ein Danke für die tatkräftige Unterstützung, ein Danke für das schöne Miteinander und Danke für unterhaltsame Stunden.

Verköstigt wurden die Gäste von Lubna Hamid und ihrer Mutter Nada Rashied. Zusammen mit dem Küchenpersonal des Hauses kochten sie in der Großküche für alle Gäste ein traditionelles Gericht aus dem Irak: „Bereany“. Dies besteht aus Reis, Nudeln, Bohnen, Karotten, Kartoffel und vielem mehr. Für viele BewohnerInnen etwas ganz Neues, übrig geblieben ist allerdings nichts!

Und seitens des Hauses gab es auch noch eine kleine Überraschung: Bewohnerin Gerda Kohlhofer organisiert den Flohmarkt im Haus. Dieser findet alle 2 Wochen statt und bringt nicht viel aber doch ein bisschen Geld zusammen. „Die fleißigen Männer haben das ganze Jahr über unser Haus verschönert. Sie waren immer nett zu uns allen und haben super Arbeit geleistet. Es sind so liebe Leute!“ Und deswegen haben Frau Kohlhofer und ihre MitbewohnerInnen im Haus für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und deren Familien eine Riesenradfahrt im Prater organisiert. „So können wir ihnen mal Wien von oben zeigen. Egal ob man aus dem Irak kommt oder von hier, so eine Aussicht über die Stadt hat man nicht alle Tage“, erzählt sie schmunzelnd.